Die Gestaltung des visuellen Erscheinungsbildes für den Designmonat Graz wird jedes Jahr an drei Studierende der FH Joanneum vergeben. Die Konzepte werden im Rahmen eines mehrstufigen Wettbewerbes entwickelt und der Creative Industries Styria als Veranstalter präsentiert. Zusammen mit meinen beiden Kolleginnen Barbara Aichinger und Julia Mauch erarbeitete ich im Rahmen des Wettbewerbes ein gleichermaßen spannendes wie vielseitig einsetzbares Konzept.

Die Hauptgestaltungselemente sind lediglich Punkte und Striche. Während die Punkte die einzelnen Locations darstellen, sind die Striche Resultat abstrahierter Pfeile, die zum einen die Richtungen zu den Ausstellungslocations weisen, zum anderen Richtungen und Trends im Design symbolisieren. Das Konzept berücksichtigt die Tatsache, dass die Betrachtung von Design nicht immer aus demselben Blickwinkel erfolgt. Somit variieren die Größe und der Anschnitt der Elemente. Design kann ganzheitlich, im Detail oder aus einem anderen Kontext heraus betrachtet werden. Auch der Einsatz der beiden Keycolors fällt dementsprechend unterschiedlich aus. Dadurch ergibt sich kein statisches Design, sondern ein flexibles System, das den spielerischen Umgang mit den Elementen ermöglicht. Damit sollen Interessierte bereits in der Phase der Bewerbung auf die Vielfalt eines abwechslungsreichen Designmonats eingestimmt werden. Die Freude war schlussendlich groß, als die Jury unser Konzept bei der Finalpräsentation im Dezember zum Siegerentwurf wählte. Zwei Monate Recherche, Entwurfsarbeit und Ausarbeitung hatten sich ausgezahlt. Es war eine tolle Erfahrung, für einen so großen Kunden zu arbeiten und uns schließlich in unserer Arbeit bestätigt zu sehen.